♥ Besuche den Tempel, wenn Du Dich
   gesund und wohl fühlst
♥ Eine gute körperliche Verfassung ist
   wichtig für längeres Sitzen und Bewegen
   am Boden, beim Massieren usw.
♥ Was man in tiefer LIEBE tut, hat hohe
   Energieschwingungen und trägt zum
   Schutz bei
♥ Ein gesunder Lebensstil und eine
   positive Geisteshaltung mit dem Wunsch,
   gesund zu sein, trägt zum Schutz bei

GESUNDHEIT RITUAL 1
♥ teile Gesundheitsrisiken vor dem Ritual
   Deinem Gegenüber mit
♥ hast Du etwas Ansteckendes an Deinen Füssen (Fusspilz)?
   -> bitte mitteilen, ich gebe Dir ein separates Becken und Tücher
   -> trage während des Abends leichte Socken als Schutz
♥ bitte nach Kontakten mit Körperflüssigkeiten die Hände desinfizieren

GESUNDHEIT RITUAL 2
♥ teile Gesundheitsrisiken vor dem Ritual Deinem Gegenüber mit
♥ fühlst Du Dich unwohl, unsicher, so verzichte auf Kontakte der Schleimhäute
♥ bitte nach Kontakten mit Körperflüssigkeiten die Hände desinfizieren
   (bei Partnerwechsel, nach dem Ritual)

SEXUELLE GESUNDHEIT IM ALLTAG
Dieses Kapitel entstand aus Erfahrungen von mir und anderen Menschen. Spüre, was Dir davon hilft und wann es sinnvoll ist, Dein Verhalten an neue Situationen anzupassen.

Es braucht Mut und Engagement, sich dem Thema offen und ehrlich zu stellen zum Wohle aller jetzigen und zukünftigen Beteiligten. Dies führt dafür zu entspanntem Genuss und neugewonnener Freiheit.
Für den Tempel ist eine individuelle, bewusste, liebevoll-achtsame Auseindersetzung mit sexuellem Verhalten eine bedeutende Basis. Die Grenzen der Rituale, das Einstimmungsgespräch und die Frage betreffend der sexuellen Gesundheit vor den Ritualen tragen zum Schutz und Vertrauen bei. Dein Verhalten ausserhalb der Rituale sowie ausserhalb des Tempels ist in Bezug auf Deine Mitverantwortung im Tempel von hoher Bedeutung.

Ich lade Dich herzlich ein, Dir Dein Verhalten zur sexuellen Gesundheit anzuschauen:

  1. KOMMUNIKATION (BASIS)
    Bevor ich jemandem sexuell-intim begegne, reden wir vorher ehrlich über:
    1♥ Wann war mein letzter Test? (HIV und die fünf häufigsten Infektionen)
         und mit welchen Resultaten?
    2♥ Mit welchen Menschen habe ich mich seither sexuell ausgetauscht?
         Jede Begegnung zählt, mit und ohne Kondom.
    3♥ Was weiss ich von diesen Menschen in Bezug auf Tests, sexuelle
         Partner und ihr Verhalten und deren Tests und Gesundheit? Welches
         Bauchgefühl hatte ich dabei? Warum vertraute ich ihnen? Falls ich unsicher
         bin oder eine Lücke spüre, werde ich nachfragen oder bitte mein
         Gegenüber, nachzufragen.
    4♥ Ich hinterfrage "alles aussagen wollende" Argumente:
         - "ich bin/war monogam": gab es vorher/während andere Begegnungungen
           bei einem von beiden (auch geheim, Rotlicht)? Wurde über das Thema
           regelmässig offen geredet? Ein Tabu kann Risiken bergen.
         - "ich bin sexuell nicht aktiv, habe keine Beziehung": wie war es vorher zur
           Zeit von sexueller Aktivität? Beziehungen, Begegnungen,
           Kommunikation? Tests? 1♥-5♥?
         - "ich habe ein gutes Immunsystem ": auch ohne eigene Symptome
           können Infektionen übertragen werden. Wie steht es mit 1♥-5♥?
    5♥ Ich aktualisiere den Stand mit jedem dieser Menschen bei der nächsten
         Begegnung: sind bei mir oder dem anderen neue sexuelle Begegnungen
         hinzugekommen? (mit und ohne Kondom). Erfolgte 1♥-5♥?

     ACHTSAMKEITS-KETTE  = beidseitig rückverfolgtes Anschauen
     
  2. BAUCHGEFÜHL (BASIS)
    ♥ Ich achte auf mein Bauchgefühl, das mit dem Gegenüber allgemein und
       im Gespräch mit ihm entsteht
    ♥ Fühlt es sich gut an, stimmig, vertrauensvoll, liebevoll, achtsam, ... ?
    ♥ Fühlen wir uns beide wirklich allgemein ganz gesund und wohl?
     
  3. INSTINKT (BASIS)
    Man kann sehr gut im erotischen Spiel natürliche Instinkte beachten, wie z.B.
    ♥ riechen die Körperflüssigkeiten bei uns beiden angenehm, in etwa im
       "gesunden Naturbereich"?
    ♥ Sehen Haut, Organe grundsätzlich bei uns beiden gesund aus?
  4. VORSICHT (BASIS)
    Langsamkeit - Loslassen - Geduld: wenn ich mich nach Schritt 1. bis 3. nicht ganz sicher und wohl fühle, so verzichte ich, warte und wir klären zwischenzeitlich weiter ab. Im Zweifel nein, selbst mit Kondom nicht.
    (sollte sich alles so wohl anfühlen, die Intuition der Stimmigkeit und Vertrauens so tiefgehend sein und ich mich ausnahmsweise sexuell austausche, ohne vorher zu kommunizieren, so hole ich das nachher nach)

  5. KONDOME (begleitend)
    Kondome schützen teilweise und haben selbst auch ihre eigenen Risiken.
    Für mich sind sie eine Unterstützung zur Basis Schritt 1. bis 3.
     
  6. TESTS (begleitend)
    Tests sind Momentaufnahmen, danach geht es weiter mit Schritt 1. bis 5.
    Ratsam sind Tests bei folgenden Situationen:
    ♥ als Ausgangspunkt: wie gesund bin ich?
    ♥ als Orientierung, ob mein achtsames Verhalten wirksam ist
    ♥ wenn ich meine Sexualität mit mehr als einem Menschen lebe
    ♥ nach einer Risikosituation
    ♥ bei Symptomen
    Ich kann die checkpoints empfehlen. Dort gibt es preiswerte rasche Tests in einem achtsamen Rahmen.
     
  7. SPIRITUELLE UNTERSTÜTZUNG (begleitend)
    Neben Selbstverantwortung gibt es die Möglichkeit in Bezug auf das Ganze zusätzlich spirituelle Unterstützung bewusst einzuschliessen, z.B. Schutzengel, geistige Helfer, Universum ...

Achtsame weiterführende Informationen findest Du hier:

   HIV und sexuell übertragbare Infektionen
♥   sexuelle Gesundheit Schweiz
  mehr Infos zu Infektionen

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24.05.2022
herzlust.ch

Stephan Bolt, Bern, info@herzlust.ch, Tel. 078 743 09 50
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